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Rheumaarzt in Heidelberg: Was er macht, wann Sie ihn brauchen und wie Ihr erster Termin abläuft

  • Autorenbild: Markus Hentschel
    Markus Hentschel
  • 31. März
  • 5 Min. Lesezeit

Dr. med. Lioba Pieterse

Fachärztin für Rheumatologie & Nephrologie

Privatpraxis Heidelberg-Neuenheim



Anhaltende Gelenkschmerzen, Schwellungen ohne erkennbare Ursache, eine Morgensteifigkeit, die sich nicht legt – viele Menschen warten zu lange, bis sie einen Spezialisten aufsuchen. Dabei kann in der Rheumatologie jede Woche zählen.

Je früher eine rheumatische Erkrankung erkannt wird, desto besser lassen sich Gelenke und Organe schützen. In diesem Beitrag erkläre ich, was ein Rheumaarzt macht, welche Symptome Sie zu einem Besuch veranlassen sollten – und wie ein erster Termin in unserer Privatpraxis in Heidelberg konkret abläuft.

Was macht ein Rheumaarzt?

Ein Rheumaarzt – in der Fachsprache Rheumatologe – ist ein Facharzt, der sich auf die Diagnose und Behandlung rheumatischer Erkrankungen spezialisiert hat. Der Schwerpunkt liegt auf entzündlichen, oft durch das Immunsystem ausgelösten Erkrankungen, die Gelenke, Muskeln, Bindegewebe und – in schwereren Verläufen – auch innere Organe betreffen können.

Rheumaarzt Dr. Lioba Pieterse bei der Eingangsbesprechung
Dr. Pieterse nimmt sich beim Erstgespräch ausreichend Zeit für eine gründliche Anamnese.

Es gibt zwei Ausrichtungen: Den internistischen Rheumatologen, der aus der Inneren Medizin kommt und rheumatische Erkrankungen konservativ behandelt, und den orthopädischen Rheumatologen, der stärker chirurgisch tätig ist. Als internistische Rheumatologin bin ich besonders auf Systemerkrankungen spezialisiert – also auf Formen von Rheuma, bei denen nicht nur Gelenke, sondern auch Organe wie Nieren, Herz oder Gefäße betroffen sein können.

Welche Erkrankungen behandelt ein Rheumaarzt?

Unter dem Begriff „Rheuma" werden mehr als 100 verschiedene Erkrankungen zusammengefasst. Die häufigsten in einer internistisch-rheumatologischen Praxis sind:


  • Rheumatoide Arthritis – die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung

  • Psoriasisarthritis – Gelenkentzündung in Verbindung mit Schuppenflechte

  • Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) – entzündliche Wirbelsäulenerkrankung

  • Systemischer Lupus Erythematodes (SLE) – Autoimmunerkrankung mit vielfältiger Organbeteiligung

  • Kollagenosen & Vaskulitiden – Erkrankungen des Bindegewebes und der Blutgefäße

  • Morbus Sjögren, Morbus Wegener – seltenere Systemerkrankungen


Gemeinsam haben diese Erkrankungen, dass das Immunsystem fehlgeleitet reagiert – und deshalb eine frühzeitige, gezielte Therapie entscheidend ist.



Wann sollten Sie zum Rheumaarzt in Heidelberg?

Leichte Muskelschmerzen nach dem Sport oder einer schlechten Schlafposition sind meist kein Grund zur Sorge. Es gibt aber Warnsignale, bei denen eine rheumatologische Abklärung sinnvoll – und manchmal dringend – ist:


Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten:

  • Gelenkschmerzen oder -schwellungen, die länger als sechs Wochen bestehen

  • Morgensteifigkeit in Händen oder anderen Gelenken, die mehr als 30 Minuten anhält

  • Schmerzen in mehreren Gelenken gleichzeitig oder in wechselnden Gelenken

  • Gelenke, die sich heiß anfühlen, gerötet oder geschwollen sind – ohne vorherige Verletzung

  • Anhaltende Erschöpfung, unerklärlicher Gewichtsverlust oder wiederkehrendes Fieber

  • Erhöhte Entzündungswerte im Blutbild (z. B. CRP, BSG) ohne klare Ursache

  • Bekannte Autoimmunerkrankungen und neue, unklare Symptome


Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) empfiehlt: Wer unter Beschwerden leidet, die mehrere Gelenke betreffen und länger als sechs Wochen andauern, sollte einen Rheumatologen aufsuchen.


Sie erkennen diese Symptome bei sich? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Privatpraxis in Heidelberg – unkompliziert online, ohne lange Wartezeit.


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Brauchen Sie eine Überweisung?

In Deutschland besteht grundsätzlich freie Arztwahl. Sie können einen Rheumatologen direkt aufsuchen – eine Überweisung ist formal keine Pflicht, solange Sie nicht am Hausarztmodell (HZV) teilnehmen.

Privatpatienten können jederzeit direkt einen Termin vereinbaren, ohne den Umweg über den Hausarzt.Gesetzlich Versicherte als Selbstzahler können ebenfalls in unserer Privatpraxis einen Termin buchen – eine Überweisung vom Hausarzt ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Bringen Sie beim ersten Termin, wenn möglich, bereits vorhandene Laborwerte und Vorbefunde mit. Das spart Zeit und ermöglicht uns von Anfang an einen guten Gesamtüberblick.


Was passiert beim ersten Termin?

Ein Ersttermin in unserer Praxis dauert in der Regel eine Stunde. Zeit für ein ausführliches Gespräch und eine gründliche Untersuchung ist für uns selbstverständlich.

Moderne Arztpraxis für Rheumatologie
  1. Ausführliche Anamnese

    Wir sprechen über Ihre Beschwerden, deren Dauer, Verlauf und alle Begleiterkrankungen – sowie Ihre Medikamentenliste und persönliche Krankheitsgeschichte.


  1. Körperliche Untersuchung

    Ich untersuche Ihre Gelenke und prüfe auf Schwellungen, Überwärmung, Beweglichkeitseinschränkungen und Druckschmerzen.


  1. Labordiagnostik & Bildgebung

    Je nach Befund veranlassen wir eine gezielte Blutuntersuchung – Entzündungsparameter, Autoantikörper, Nieren- und Immunwerte – sowie bei Bedarf einen Gelenk-Ultraschall direkt in der Praxis.


  1. Befundbesprechung & nächste Schritte

    Am Ende des Termins besprechen wir gemeinsam die Befunde und planen das weitere Vorgehen – verständlich und ohne Fachjargon.



Sie möchten eine rheumatologische Abklärung in Heidelberg? Wir sind für Sie da.


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Wenn Rheuma und Niere zusammenhängen

Was viele nicht wissen: Einige rheumatische Erkrankungen – vor allem der Systemische Lupus Erythematodes, Vaskulitiden oder bestimmte Kollagenosen – können die Nieren direkt schädigen. Gleichzeitig können Nierenfunktionsstörungen Gelenk- und Entzündungssymptome verstärken oder beeinflussen.


Als Fachärztin für Rheumatologie und Nephrologie kann ich beide Bereiche in einer Praxis ganzheitlich betreuen – keine langen Wege zwischen mehreren Spezialisten, keine fehlende Abstimmung zwischen Nieren- und Rheuma-Therapie. Dieser doppelte Facharzthintergrund ist in Heidelberg und der gesamten Rhein-Neckar-Region selten.


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Häufige Fragen zum Rheumaarzt

Wie lange muss ich auf einen Termin beim Rheumatologen warten?

Bei niedergelassenen Kassenfachnärzten für Rheumatologie können Wartezeiten von mehreren Wochen bis Monaten entstehen – das ist bundesweit bekannt. In unserer Privatpraxis können wir in der Regel deutlich kurzfristigere Termine anbieten, besonders bei akuten Beschwerden oder erhöhten Entzündungswerten.

Was kostet ein Termin in einer Privatpraxis für Rheumatologie?

Als Privatpatient rechnen wir über Ihre private Krankenversicherung ab. Als Selbstzahler (gesetzlich versichert) entstehen Kosten für die ärztliche Leistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Genaue Informationen zu den Kosten teilen wir Ihnen gerne bei der Terminvereinbarung mit.

Kann Rheuma die Nieren schädigen?

Ja – bestimmte rheumatische Erkrankungen wie der Systemische Lupus Erythematodes (Lupusnephritis), Vaskulitiden oder Kollagenosen können die Nieren direkt beeinträchtigen. Eine regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion ist bei diesen Erkrankungen daher wichtig. In unserer Praxis decken wir Rheumatologie und Nephrologie aus einer Hand ab.

Was unterscheidet einen internistischen von einem orthopädischen Rheumatologen?

Der internistische Rheumatologe behandelt konservativ – also mit Medikamenten, Labordiagnostik, Bildgebung und Therapieplanung – und ist spezialisiert auf Autoimmun- und Systemerkrankungen. Der orthopädische Rheumatologe arbeitet eher operativ und ist zuständig, wenn Gelenkoperationen nötig sind. Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist der internistische Rheumatologe die erste Anlaufstelle.

Muss ich zum Rheumatologen, wenn ich schon beim Orthopäden war?

Nicht zwingend – aber bei anhaltenden Gelenkentzündungen, Autoimmunverdacht oder erhöhten Entzündungswerten im Blut ist der internistische Rheumatologe die richtige Fachkraft. Orthopäden und Rheumatologen ergänzen sich und arbeiten oft zusammen.


ÜBER DIE AUTORIN

Dr. med. Lioba Pieterse


Fachärztin für Nephrologie und Rheumatologie in Heidelberg sowie für Innere Medizin und Hypertensiologie. Dr. Pieterse gründete 2020 ihre Privatpraxis in Heidelberg-Neuenheim, nachdem sie an der Charité Berlin, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der Uniklinik Heidelberg ausgebildet wurde und dort als Fachärztin tätig war.


In ihrer Praxis behandelt sie Patientinnen und Patienten aus Heidelberg und der gesamten Rhein-Neckar-Region – mit dem Ziel, Rheumatologie und Nephrologie ganzheitlich und aus einer Hand zu verbinden


Charité Berlin

UKE Hamburg-Eppendorf

Uniklinik Heidelberg

Privatpraxis seit 2020


Haben Sie Fragen zu Ihren Beschwerden – oder möchten Sie einen Termin in unserer Privatpraxis für Rheumatologie & Nephrologie in Heidelberg vereinbaren?


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